Das Musiklabel – Teil 2: Artist- und Repertoiremanagement

Das Herz, der Motor, die Keimzelle einer jeden Schallplattenfirma ist ihr A&R Management. In dieser Kreativabteilung werden die wesentlichen Entscheidungen getroffen, welches Repertoire den Erfolg des Unternehmens sichern soll.

Der A&R Manager kann sowohl zum gefeierten Held als auch zum Prügelknaben werden. Hat er das richtige Näschen, so bedeutet das Ruhm und Ehre. Die Schulterklopfer sind nicht weit. Ebenso werden sich diese Herrschaften schnell abwenden, wenn es mal nicht so läuft. Der Vergleich mit einem Fußballtrainer ist schnell gezogen. Liegt doch auch die Verweildauer von A&R Managern bei den Repertoiregesellschaften häufig in vergleichbaren Dimensionen ihrer zumeist deutlich bekannteren Sportskollegen.

Der A&R Manager stellt den Kontakt zu den Künstlern her und begleitet sie auf ihrem Weg, die richten Songs zu finden, zu schreiben und zu produzieren. Er nimmt die Künstler unter Vertrag und stellt den Produktmanagern das hoffentlich adäquate Repertoire zur Verfügung, um es erfolgreich im Markt zu platzieren, es zu vermarkten und zu promoten.

Künstlersichtung:
Im Kern der Produktbeschaffungsmaßnahmen einer Schallplattenfirma steht die Notwendigkeit, ständig neues Repertoire zu sichten, welches die Voraussetzungen einer später erfolgreichen Vermarktung erfüllen kann. Die Herangehensweise ist dabei in den verschiedenen Repertoiregesellschaften sehr unterschiedlich. Im Folgenden sollen die wesentlichen und allgemein üblichen Herangehensweisen genannt werden.

Textquelle: Musikmarkt | Fotos: © Ra2 Studio/Fotolia.com
ebam Business Akademie und Musikmarkt Verlag | Tom Büscher: Das Musiklabel – Grundlagen, Strukturen und Aufgaben einer Record-Company | ISBN: 978-3-9811024-3-7

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 01/2013.

Redaktion

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