Deng Xiaomei – Spannt an der grazilen zweisaitigen Erhu einen großen Bogen zwischen Ost und West

MM: Seit wann machst du Musik?

DX: Mit sechs Jahren habe ich ersten Geigenunterricht genommen.

MM: Erzähl uns von deiner musikalischen Erziehung als Kind und deiner Ausbildung.

DX: Zunächst hat mich mein Vater unterrichtet in Theorie und Praxis. Mit 13 Jahre wurde ich in das Ensemble der berühmten Peking Oper aufgenommen. Ich war eine der sechs Geigerinnen und Geiger von 3 000 Bewerbern, die nach dem Vorspielen übernommen wurden. Damit begann der Aufenthalt im Internat der Peking Oper. Neben der Ausbildung und Aufführungen in Peking war ich jedes Jahr mit dem Ensemble auf Tournee in ganz China. Die Ausbildung wurde vom Staat für besonders begabte Kinder gefördert.

Gegen Ende meiner Ausbildung begann die politische und kulturelle Öffnung Chinas. Damit lernten wir neue Musikrichtungen aus dem Westen kennen und unsere Neugierde auf westliche Musikstile wurde geweckt. Wir träumten davon, uns in Zukunft über unsere traditionelle chinesische Musik hinaus mit der westlichen Musik auseinanderzusetzen, um zu neuen musikalischen Kompositionen zu gelangen. Daher habe ich nach meinem Studium beschlossen, einmal nach Europa zu fahren und mich vor Ort mit der westlichen Musikkultur auseinanderzusetzen.

Interview: Diane Bödrich | Fotos: Ivo Kljuce

Kontakt:
Web: www.xiaomeideng.de | www.xiaomei.de | Mail: xiaomeierhu@hotmail.com | Telefon: 0621 106121

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 04/2012.

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