Die Historie der Rock- & Popmusik: Teil 8: Peter Green und Fleetwood Mac – Griff nach musikalischen Sternen

Älteren Freunden des Bluesrock ist Peter Green (vollständig: Greenbaum) bestimmt ein Begriff, und vermutlich werden die Augen leuchten, wenn sein Name fällt. Andere kennen vielleicht zumindest seinen  Hit „Albatross“.  Eric Clapton hingegen ist den meisten vertraut, denn seine Karriere hat ihn zum Gitarren-Superstar gemacht. Als einem der kreativsten und innovativsten Musiker seiner Zeit hätte Green mit seinem vor Spannung knisternden, lodernden Gitarrenspiel das vermutlich auch gelingen können. Aber seine eigentliche Karriere endete bedauerlicherweise
schon 1970. Mit seinen Solo-Alben „In the Skies“ und „Little Dreamer“ (1979 und 1980) schien er daran noch einmal durchstarten zu können. Gezeichnet von seiner psychischen Erkrankung blieb er jedoch mehr oder minder ein Schatten des damaligen bahnbrechenden Künstlers.

Als Yardbirds-Gitarrist Clapton mit der musi­kalischen Richtung seiner Band endgültig brach, schloss er sich 1965 John Mayalls Bluesbreakers an. Dort konnte er seine Liebe zum Blues ausleben. Der damals sprunghafte Clapton erschien allerdings manchmal nicht zu Auftritten der Band und verließ sie im Herbst 1965 für eine Welttour des Blues mit The Glands, die jedoch schon bei ihrem Start in Griechenland kläglich scheiterten. Clapton kehrte daraufhin im November des Jahres reumütig zu Mayall zurück. In der Zwischenzeit hatte der 19-jährige Peter Green Clapton dreimal bei den Blues­breakers auf der Bühne vertreten. 1966 nahmen Mayall und Clapton das berühmte Beano-Album „Blues Breakers. John Mayall With Eric Clapton“ auf, das wegweisend für den Bluesrock und den im folgenden Jahr aufkommenden britischen Blues-Boom war. Noch vor der Veröf­fent­lichung des Albums stieg Clapton jedoch 1966 endgültig bei Mayall aus, um mit Jack Bruce und Ginger Baker die Band Cream zu gründen, die binnen kurzer Zeit als erste Super­­gruppe des Bluesrock eine legendäre Berühmt­heit erlangte und Musikgeschichte schrieb. Daraufhin wurde Green Claptons etatmäßiger Nach­folger bei den Bluesbreakers und genauso wie sein Vorgänger ein außergewöhnlicher Musiker.

 

Text: Dr. Norbert Aping

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 3/2017.

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