Eine endliche Geschichte über wahrscheinlichen Urheberrechtsdiebstahl unter Musikern (Teil 3)

Wie im Musiker Magazin Nr. 02/2011 und 04/2011 in zwei Artikeln beschrieben, gründete in den 80er-Jahren Julia Neigel (damals Jule Neigel) gemeinsam mit Axel Schwarz, Andreas Schmid, Thomas Ludwig und anderen Begleitmusikern die Jule Neigel Band.

Jule Neigel eroberte damals die Hitparaden und Bestenlisten in Deutschland. Sie tourte mit ihrer Band in zahlreichen Konzerten und Tourneen erfolgreich durch Deutschland und andere europäische Länder, bis es eines Tages dazu kam, wie es leider in Musikgruppen viel zu oft vorkommt: Es knallte und die Sängerin und Namensgeberin löste im Streit mit ihren Mitmusikern die Band auf.

In diesen beiden Artikeln beschrieb ich, wie die beiden Musiker Axel Schwarz und Andreas Schmid Julia Neigel um ihre Urheberrechtstantiemen als Komponistin der Melodien ihrer Songs nach Aussagen gut informierter Mannheimer Kreise betrogen haben und trotz verschiedenster strafrechtlicher und zivilrechtlicher Gerichtsverfahren bei verschiedenen Werken/Songs diese Entrechtung bis vor Kurzem fortführen konnten. Ich berichtete auch, wie sie die alleinige Vertragsnehmerin dazu brachten, sie an ihren alleinigen Einnahmen unberechtigt zu beteiligen. Die Dreistigkeit dieser beiden aus der Region Rhein-Neckar stammenden Musiker vollzog sich allerdings nicht nur im Bereich des Urheberrechtes in der Sparte Komposition, sondern zieht sich, wie im Folgenden zu lesen sein wird, im Leistungsschutzrecht fort, dessen Tantiemen über die GVL abgerechnet werden.

Web: www.julianeigel.com
Text: Ole Seelenmeyer
Fotos: Chritian Barz

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 02/2012

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