GEMA-Petition und die Beschlussvorlage des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages

Viele Leser dieses Artikels, aber auch Mitglieder des Deutschen Rock & Pop Musikerverbandes e. V. werden sich noch an die drei GEMA-Petitionen an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages aus dem Jahre 2009 erinnern.

Es war Monika Bestle, die mit unglaublichen 106 000 Unterzeichnern ihrer Petition den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages dazu aufforderte, dafür zu sorgen, dass sich die GEMA umfassend im Inkasso- und Ausschüttungsbereich der Konzertlizenzierungen reformiert. Massiv unterstützt wurde sie durch den zweiten Petenten Wieland Harms aus Baden-Württemberg, der in einer eigenen Petition ebenfalls für eine allgemeine Reformierung der GEMAStrukturen auftrat. Die dritte reichte ich spezifiziert für die GEMA-Inkasso und -Ausschüttungsbereiche Internet, Rundfunk und Fernsehen sowie Konzerte im Bereich der Unterhaltungsmusik ein, verbunden mit einem Appell an die GEMA und den Deutschen Bundestag, dafür zu sorgen, dass die ca. 62 000 angeschlossenen und außerordentlichen GEMA-Mitglieder ein größeres und (ihrem Gesamtaufkommen von ca. 35% am GEMA-Gesamtetat) angemessenes Mitbestimmungsrecht erhalten.

Jetzt liegt eine Beschlussvorlage des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages vor, die ich folgend in diesem Magazin ohne Kürzungen und Abstriche den Lesern vorlege, um zu zeigen, dass der Petitionsausschuss in Bezug auf diese GEMA-Petitionen nun nach ca. zweieinhalbjähriger Arbeit zu einem voraussichtlichen Endergebnis kommt.

Text: Ole Seelenmeyer
Foto: © Africa Studio/Fotolia.com

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 04/2012.

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