Netflix macht aus dem Streaming-Siegeszug von Spotify eine Serie

Die sechsteilige Mini-Serie erzählt nebenbei auch davon, wie sich die Musikindustrie verändert hat.

Spotify war nicht die erste Plattform, mit der es möglich war, Musik zu streamen. Doch das Unternehmen aus Schweden revolutionierte das Hören über das Internet mit einem bis dahin unbekannten Geschäftsmodell, das den illegalen Downloads viel an Attraktivität aussaugte. Keine Frage, seitdem hat sich die Musikindustrie stark gewandelt.

Netflix will nun mit der Produktion einer neuen Serie den Aufstieg von Spotify erzählen. Die sechsteilige, abgeschlossenen Serie handelt größtenteils vom schwedischen Tech-Unternehmer Daniel Ek und seinen Partner und wie sie die Branche veränderten, indem sie kostenlos und legal Musik für Menschen auf der ganzen Welt zum Streamen anboten, heißt es in einem Bericht von „Variety“.

Spotify gegen die Musikindustrie

Die Handlung basiert lose auf den Ideen von Sven Carlssons und Jonas Leijonhufvuds, die in ihrem Buch „Spotify Untold“ die wichtigsten Fakten und Hintergründe zu Spotify zusammengetragen haben. Der Cast für die noch unbetitelte Mini-Serie steht auch schon fest: „Vikings“-Star Edvin Endre wird Daniel Ek darstellen. Ulf Stenberg ist als Geschäftspartner Per Sundin dabei. Und Gizem Erdogan wird in die Rolle von Petra Hansson schlüpfen.

Wie die Handlung konkret aussehen wird, ist noch unklar. Folgt man dem Handlungsbogen der zugrundeliegenden Buchvorlage, dann könnte der jahrelange Kampf mit den Major-Labels einen wichtigen Teil der Story ausmachen – ebenso die Fehde mit Konkurrent Apple und der (iregendwann dann doch aufgegebene) Boykott des Streaming-Services durch Big Player der Musikwelt wie Bob Dylan, Radiohead oder Taylor Swift.

Die in Schweden produzierte Serie wird von Per-Olav Sørensen („Nobel“) inszeniert, Christian Spurrier ist für das Drehbuch verantwortlich. Einen Starttermin gibt es noch nicht. Die Folgen werden derzeit gefilmt und sollen jeweils 45 Minuten lang sein.

Quelle:www.rollingstone.de | Foto: Spotify

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