Robert Mietzner – Songwriter, Entertainer, Sänger und Pianist

Angefangen hat seine musikalische Karriere als Barpianist im „Checkpoint Udo“. In­zwischen ist er gutgebuchter Entertainer. Über seine musischen Anfänge und seine Ziele haben wir mit ihm gesprochen.

MM: Du konntest beim Deutschen Rock & Pop Preis 2015 den Preis in der Kategorie „Singer-Songwriter“ mit nach Hause nehmen. Wie hast du deinen Auftritt und deinen Sieg erlebt?

ROBERT MIETZNER: Es war mein erster richtiger Wettbewerb, deswegen war ich sehr aufgeregt und wollte natürlich meinen Song gebührlich veranstalten. Ich stand da wie ohne Hose und Schlüppi und die drei Minuten gingen in gefühlten 20 Sekunden dahin.

Bei der Siegerehrung fiel mein Name, und ich vornüber. Das Gefühl war unglaublich, ein Hoch­gefühl. Ich hab mich lange gescheut, an Musik­wettbewerben teilzunehmen, und dann werde ich gleich beim ersten Versuch besonders geehrt. Es war für viele Jahre Arbeit ein Anerken­nungs­schlag mit dem Dampfhammer. Ich wurde ge­troffen und schwinge jetzt enorm. Das gibt mir viel Kraft für das, was noch kommt.

MM: Dein Repertoire reicht von Klavier­musik bis zu Schlagern. Wofür schlägt dein Herz?

ROBERT: Für Jazz, Pop, Funk, Klassik und am meisten für den Swing. Ich liebe den echten Big-Band-Sound, den genialen Groove mit lauten Zwischenrufen der Musiker mit ihren Blech­blas­instrumenten. Darin kann ich mich als Sänger und auch als Tänzer endlos baden. Genau ge­nommen liebe ich aber jede Musik, die kreativ und qualifiziert im Umgang mit Rhythmus und Har­monie erdacht ist. Dazu zählt auch der Schlager der 60er- und 70er-Jahre, weil sich damals musikalisch noch viel Mühe gegeben wurde. Ich hab wohl ein paar mehr Herzen.

MM: Du bist schon sehr früh zur Musik ge­kommen. Kannst du dich noch an deine ersten Berührungspunkte erinnern?

ROBERT: Ja, zu meinem Glück wurde ich in eine musikbegeisterte Familie hineingeboren und durfte an der Hand meines Trompetervaters schon früh die Berliner Theaterluft im legendären Friedrichstadtpalast schnuppern. Hinter den Kulissen habe ich die Akteure beobachtet und staunte über das Zusammenspiel von Musik und Bewegung. In mir erwuchs das brennende Ver­langen, ein Teil davon zu werden.

Ich gebe offen zu, dass mich das stundenlange Klavier-Üben als Kind oft genervt hat. Als aber die ersten Stücke bei einem Vorspiel gelangen und ich fähig war, meine Lieblingssongs aus dem Radio abzuhören, hat sich die Begeisterung für mein Instrument entzündet.
An dieser Stelle danke ich meinen beiden Eltern für die hervorragende Förderung; Meine Mutter hat damals den Bereich Tanz und mein Vater den musikalischen Teil meiner Ausbildung übernommen.

 

Web: www.miro-entertainment.de |Interview: Jana Moysich | Foto: Marielle Morawitz

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 02/2016.

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