Y’AKOTO – Kunst bedeutet für mich spielen

Y’akoto hat 2012 mit ihrem Debütalbum „Babyblues“ nicht nur deutsche Fans und Kritiker begeistert, sondern auch international Erfolge feiern können: Das Album wurde erfolgreich in der USA veröffentlicht und die Singleauskopplung „Without You“ avancierte in Italien zum Radiohit. Zwei Jahre später meldet sich die 26-jährige Deutsch-Ghanaerin nun mit „Moody Blues“ zurück.

MM: Für dein Debüt „Babyblues“ wurdest du von allen Seiten in höchsten Tönen gelobt. Wie hast du dieses Feedback damals aufgenommen?

Y’AKOTO: Ich freue mich darüber, dass es den Leuten gefällt. Das ist ja etwas, was nicht in meiner Hand liegt, und es bereitet mir großes Glück, dass Menschen sich für meine Arbeit interessieren.

MM: Wo hast du deine Liebe zum Soul entdeckt?

Y’AKOTO: Es ist eher eine starke Liebe zur Musik überhaupt. Die habe ich schon sehr früh entdeckt. Mit sechs Jahren oder so. Mit acht Jahren nahm ich Tanz- und Klavierunterricht. Ich übte immer schon ein Stück weiter in meinem Klavierbuch. Ich war und bin sehr ehrgeizig. Musik war immer die erste und letzte Instanz in meinem Leben, die mich erfüllt hat und die mich glücklich macht, und zwar viele verschiedene Arten. Nicht nur der Soul.

MM: Soul verbindet man auch heute noch mit den Bürgerrechtsbewegungen für Gleich­­berechtigung und gegen Rassen­tren­nung in den 60er-Jahren. Wie viel von dem damaligen Lebensgefühl steckt heute noch in dieser Musik?

Y’AKOTO: Jede Bewegung hat ihre Songs. Wirklich bedeutende Musik ist zeitlos. Ich verehre Jimi Hendrix. Was ist das? Soul? Rock? RnB? Ich weiß es nicht. Stand er nicht auch für eine Be­wegung? Ich finde, die Grenzen verlaufen. Das Folk sucht sich die Songs aus. Deswegen denke ich auch, dass ich eher eine Folk-/Soul-Musikerin bin. Ich schreibe meine Songs für Menschen … selten für mich.

Yakoto-Perfect-Timing yakoto_moodyblues_albumcover

Y’AKOTO – „Perfect Timing“ (Single)
VÖ: 08.08.2014

Y’AKOTO – „Moody Blues“
VÖ: 22.08.2014

 

Web: www.yakoto.de | www.facebook.de/yakototruth| Interview: Jana Moysich | Fotos: Bob Pixel

Den kompletten Bericht findet Ihr im MUSIKER-Magazin 03/2014.

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