39. Deutscher Rock & Pop Preis 2021

Der 39. Deutsche Rock & Pop Preis 2021, der ursprünglich geplant, wie auch im letzten Jahr, wieder zum siebten Mal am 18. Dezember in der Siegerlandhalle in Siegen stattfinden sollte, musste aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Deshalb haben wir uns wieder wie in 2020 dazu entschlossen, unsere/diese inzwischen 39 Jahre alte Kulturveranstaltung trotz der Corona-Pandemie trotzdem durchzuführen und die Urkunden nach den Entscheidungen der Jurorenteams den Preisträgern per Post zuzuschicken. Aus diesem Grund wurden die Teilnahmegebühren für alle Sparten des 39. Deutschen Rock & Pop Preis 2021 von 150 € auf 100 € gesenkt.

 Die Schirmherrschaft über diese diesjährige „virtuelle“ Kulturveranstaltung wird wieder – wie in den Jahren zuvor – durch den Bürgermeister der Stadt Siegen, Herrn Steffen Mues und den Präsidenten des Deutschen Musikrates Prof. Martin Maria Krüger übernommen. 

Die Deutsche PopStiftung hat wieder ein Jurorenteam (Festivaljury) für die Vorauswahl der zahlreichen eingesandten Bewerber-CDs der Haupt- und Sonderkategorien eingesetzt und folgend für die Endauswahl der Hauptkategorien 16 fachlich qualifizierte weitere Juroren (Bundesjury) aus den bisherigen Juroren-Teams zusammengestellt, die die Preisträger der Hauptkategorien des 39. Deutschen Rock & Pop Preises 2021 ermittelt haben. Die Preisträger der Sonderkategorien und die Vorauswahl der Hauptpreisträger wurden wieder unter meiner Leitung/Arbeit – wie seit 39 Jahren auch – ermittelt.

In Zukunft, wie schon in 2019 auf der Bühne anlässlich des 37. Deutschen Rock & Pop Preises 2019 in der Siegerlandhalle in einer Eröffnungsrede angekündigt und in unserer Fachzeitschrift MUSIKER MAGAZIN (Ausgabe 1/2020) im Editorial (s.3) veröffentlicht, werden die Deutschen Rock & Pop Preise nicht mehr als „Wettbewerbe“ durchgeführt werden, bei denen wie bei Sportveranstaltungen jeweils EIN erster, zweiter und/oder dritter Platz vergeben wird, sondern es werden zukünftig wie bei den Grammy-Verleihungen in den USA auch ca. dreistündige Auszeichnungs-Galas auf den Bühnen der jeweiligen Veranstaltungssäle/Veranstaltungsorte veranstaltet, auf denen durch qualifizierte Jurorenteams ausgewählte Musikgruppen und Interpreten als Auszeichnungen ihrer oft einjährigen künstlerischen Arbeiten eine Urkunde mit einer Auszeichnungsbewertung seitens der Moderatoren/innen feierlich und öffentlich auf der Veranstaltungsbühne überreicht werden.

Der Grund liegt darin begründet, dass man zwar bei Sportveranstaltungen jeweils einen ersten, zweiten und dritten Platz in den verschiedenen Disziplinen aufgrund von Messergebnissen mit Zeituhren und Bandmaßen millimetergenau vergeben kann, nicht aber im Kunst und Kulturbereich der Musik!

Im Bereich der Musik kann es ausschließlich nur um die Beurteilungen der künstlerischen Arbeiten einzelner Musikgruppen und Interpreten mithilfe von Bewertungskriterien wie z.B. Instrumentation, Gesang, Timing, Bühnenperformance, Komposition, Text, Arrangement, Originalität und Kreativität gehen.

Damit erhalten in Zukunft all die Musikgruppen und Einzelinterpreten eine Auszeichnungsurkunde der Deutschen PopStiftung, die in den genannten summierten Beurteilungskriterien durch die Juroren ein „Sehr gut“, „Gut“ oder „Befriedigend“ erhalten haben. Alle anderen Bewerberinnen und Bewerber mit Ergebnissen wie „Ausreichend“, „Mangelhaft“ oder „Ungenügend“ erhalten keine Auszeichnung. Damit spielt – anders wie bei Sportveranstaltungen üblich – die Anzahl der Teilnehmer und Preisträger, in unserem Fall der Musikinterpreten und Musikgruppen, die aufgrund ihrer künstlerischen Arbeiten durch die Juroren-Teams eine Qualitätsauszeichnung erhalten, keine Rolle mehr.

Das ist ein großer Schritt nach vorn in unserer 39-jährigen Kulturarbeit, da damit die zukünftig eingesandten Bewerbertonträger der sich bewerbenden Musikgruppen und Interpreten anhand dieser obigen Qualitätskriterien fair, gerecht und qualifiziert beurteilt werden und nicht wie bei Sportwettbewerben üblich mit Hilfe einzelner „1. 2. 3. Plätze“ ausgezeichnet werden.

Die von mir 1983 ins Leben gerufenen „Deutschen Rock & Pop Preise“ werden seit 1983 durch die ebenfalls von mir 1983 gegründete (gemeinnützige) Musiker-, Komponisten- und Texter-Organisation Deutscher Rock & Pop Musikerverband e.V. und seit 2002 zusätzlich durch die (ebenfalls gemeinnützige) Deutsche PopStiftung veranstaltet. Damit ist diese unkommerzielle musikalische und musikereigene Kulturveranstaltung im Bereich der Rock & Popmusik Deutschlands älteste Musiker-Auszeichnungsveranstaltung. Negative und irrelevante Qualitätskriterien wie „Verkaufbarkeit“, „Verkaufserfolg“, „Hitparaden-Platzierung“ oder „verkaufte Publikumskarten mit Stimmrecht“ spielen bei unseren Kulturveranstaltungen grundsätzlich keine Rolle (s. vergangene „Echo“-Verleihungen der Tonträgerindustrie und zahlreiche kommerzielle Musikwettbewerbe).

 Beim Deutschen Patentamt hatte ich in den 80ziger Jahren den Namen/die Marke/das Warenzeichen „Deutscher Rock & Pop Preis“ auf Anraten einer Anwaltskanzlei als Namensschöpfer/Markenurheber urheberrechtlich schützen und als Marke/Wahrenzeichen eintragen lassen. Die Deutsche Popstiftung und der Deutsche Rock & Pop Musikerverband e.V. nutzen seit 1983/2003 (die für sie bis heute kostenfreien) Nutzungsrechte dieses Markenbegriffs für diese obige Kulturveranstaltungsreihe.

Es gab in der Vergangenheit und gibt auch heute in Deutschland zudem keinen einzigen Musikerwettbewerb, der eine derart große Anzahl von Musikgruppen und Musikinterpreten als Preisträger hervorgebracht hat, die anschließend (nach und mit Hilfe ihrer Preisauszeichnung) einen Tonträgervertrag von einer großen Schallplatten-/Tonträgerfirma erhalten haben (s. Pur, Juli, Pasquale Aleardi, Klima, Luxuslärm u.v.m.).

Seit nunmehr 39 Jahren werden alle im Rahmen dieser Kulturveranstaltungen generierten Einnahmen satzungsgemäß entsprechend den gemeinnützigen Satzungen und Satzungszielen des Deutschen Rock & Pop Musikerverbandes e. V. und der Deutschen PopStiftung für den Erhalt und den Ausbau dieser Kulturveranstaltungen ausgegeben.
 
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen PopStiftung erhalten für ihre zwölfmonatige Mitarbeit, Vorbereitungen, Organisation und Nacharbeiten dieser Kulturveranstaltungen (wie z. B. bei Sportvereinen und Kulturvereinen üblich) eine (bescheidene), vom Finanzamt genehmigte Übungsleiterpauschale in Höhe von monatlich 200 Euro und kein Gehälter, Gewinnbeteiligungen oder irgendwelche Honorare. Das sollte im Gegensatz zu zahlreichen anderen kommerziellen Musikwettbewerben, die auf Grundlage von kommerziellen und gewinnorientierten Privat- und Einzelunternehmern, kommerziellen TV- Gesellschaften oder Tonträgerfirmen durchgeführt werden, erwähnt werden.
 
Seit nunmehr 39 Jahren werden diese gemeinnützigen Kulturveranstaltungen jährlich durch die ebenfalls auf gemeinnütziger Basis veröffentlichte Kulturzeitschrift Musiker Magazin redaktionell und publizistisch öffentlichkeitswirksam umfangreich begleitet.

Wir empfehlen allen beteiligten Musikgruppen und Interpreten, sich mit ihren an sie verliehenen Nominierungen und folgenden Urkunden/Auszeichnungen an die jeweilige örtliche Tagespresse/Tageszeitungen/Rundfunk zu wenden. Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass die angesprochenen Medien in den meisten Fällen gerne und umfangreich über diese Auszeichnungen berichten. So haben in Deutschland 2018 668 Tageszeitungen, in 2019 550 Tageszeitungen und in 2020 (trotz Corona) 435 Tageszeitungen und in Deutschland, Österreich und der Schweiz über unsere jeweilige Kulturveranstaltung berichtet.(s. veröffentlichte Presse-Dokumentationen www.musiker-online.de). 

Bitte schickt uns eure Zeitungsartikel zu, damit wir sie in unsere geplante diesjährige Pressedokumentation online und offline für 2021 aufnehmen können.
 


Weitere Informationen: www.deutscherrockpreis.de

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Der Account der Online-Redaktion von Musiker Online, dem Musiker Magazin und dem DRMV.